Jessica Schwarz Design
Werbeagentur vs. Freelancer

WERBEAGENTUR VS. FREELANCER

06. Dezember 2019

 

Erst möchte ich dir noch kurz erläutern, was eine Werbeagentur macht und was ein Freelancer macht. Sie bieten beide eine ähnliche Dienstleistung an.

WERBEAGENTUR
Um sich eine Agentur nennen zu dürfen, bedarf es nicht viel. Man muss sich nur als Gewerbe anmelden (keine gesetzliche Rechtsform).

Oft haben Agenturen die Möglichkeit, ein breiteres Spektrum an Dienstleistungen anzubieten, da diese verschiedene Disziplinen Inhouse abdecken können – von der Planung über die Konzeption bis zur Umsetzung.

FREELANCER
Ein Freelancer (Freiberufler) braucht keinen Gewerbeschein, jedoch eine Qualifikation, die er durch seine Ausbildung vorweisen kann. Er ist als Einzelperson tätig und kann bei größeren Projekten auf anderen Dienstleister zurückgreifen.

WERBEAGENTUR

In einer Agentur läuft das Erstgespräch mit einem prospektiven Kunden oft über einen Kontakter, dessen Kernkompetenz das Verkaufen ist, nicht das fachliche Know-how. Eine Werbeagentur verfügt üblicherweise über Mitarbeiter mit jeweils unterschiedlichen Spezifikationen. Die Agentur kann somit auf ein breites Spektrum an Know-how und Manpower zurückgreifen. So können komplexere Projekte gestemmt werden, zum Beispiel der Aufbau einer umfangreichen Onlineplattform und einiges mehr. Agenturen bieten oft ein umfangreiches Projektmanagement und Produktportfolio an.

Natürlich kann man trotz Manpower und Spezifikationen einer Agentur nicht auf die Qualität schließen. So sind die Kommunikationswege oft zu lang und Informationen kommen mitunter bei dem für die Umsetzung zuständigen Mitarbeiter nicht konkret an. Das aufwendige Projektmanagement muss bezahlt werden und am Ende gibt es manchmal mehr Korrekturrunden und / oder Nachfragen beim Kunden als nötig.

FREELANCER

Der Freelancer hält als Fachmann den direkten Kontakt zum Kunden, die Klärung von Kundenwünschen kann unmittelbar umgesetzt werden und Informationen kommen stets an die richtige „Adresse“.  Das Projektmanagement benötigt durch den direkten Kontakt weniger Zeit und verursacht somit weniger Kosten.

Für mittel-komplexe Themen, wie eine Webseite oder ein Corporate Design ist man mit einem Freelancer gut beraten. Projekte sind finanziell und zeitlich überschaubar und klar definiert. Der Freelancer hat einen überschaubaren aktuellen Kundenkreis und ist daher überaus flexibel, stets im Thema und in der Lage rasch einen eiligen Kundenwunsch umzusetzen. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Freelancer meist auf ein Netzwerk von Experten zurückgreifen kann und damit weitere, über seine Spezifikation hinausgehende Dienstleistungen mit anbieten kann. Und erwähnenswert sollte hier auch sein: Der Freelancer ist höchstwahrscheinlich günstiger als eine Agentur, denn die hat Kosten für Miete und Personal u. a., die auf das Honorar umgelegt werden müssen.

FAZIT
Aber natürlich können sowohl Freelancer als auch Agenturen dich auf ihrem Fachgebiet gleichermaßen gut beraten.

Am Ende ist es wichtig, dass du weißt welche Ziele du verfolgst, wie dein Projekt aussehen soll und wie umfangreich dieses Projekt werden kann bzw. sein wird. Wie dann die Realität aussehen wird, kann natürlich davon abweichen. Sicher ist meine fachkundige Beratung und mein Feuer für dein Projekt.