Jessica Schwarz Design
5 Dinge, die du beim Logodesign beachten solltest Jessica Schwarz

5 Dinge, die du beim Logodesign beachten solltest

20. April 2020

 

Wir werden uns sicherlich schnell einig sein, dass du ein gutes Logo für einen professionellen Markenauftritt brauchst. Warum aber ist das so? Dein Logo steht für dein Business, es ist ein Markenzeichen und genau als solches wird es betrachtet. In deinem Außenauftritt wird es auf den meisten digitalen und gedruckten Medien erscheinen. Also sollte der Kern deines Business rüber kommen und die richtige Wirkung erzielen.

Wenn du schon ein Logo hast, dich jedoch nicht wohl damit fühlst, überprüfe anhand der folgenden Kriterien ob dein Logo diese erfüllt. Vielleicht erkennst du selbst an welchen Stellen dein Logo Schwachstellen hat.

Auf diese 5 Dinge kommt es beim Logodesign an.

  • Einzigartigkeit
  • Hohe Einprägsamkeit
  • Verwendbarkeit
  • Zeitlos
  • Flexibel

1. Einzigartigkeit
Dein Logo präsentiert nicht irgendein Business, sondern deins! Sei stolz drauf und lasse dir etwas erschaffen, dass zu dir passt. So kannst du dich auch klar von deinen Mitbewerbern unterscheiden.

2. Hohe Einprägsamkeit
Wenn dein Logo sich gut einprägt, bleibt es nachhaltig in Erinnerung. Dein Logo sollte eine Botschaft rüber bringen.

  • einfache Formen sind gut zu erkennen und zu merken
  • Schaue welche Kernbotschaft du transportieren möchtest
  • Vermeide zu viele Botschaften in ein Logo zu packen
  • Verzichte auf zu kleine Details (Linien, Formen) oder viele Farben.

Was ist deine wichtige Botschaft?
Die Frage, die du hier beantworten solltest ist: Für welche Leistung steht mein Business am meisten? Was ist dein Kernangebot? In diesem Blogartikel findest du mehr zum Thema Kernbotschaft.

3. Verwendbarkeit
Nicht erst seit der Digitalisierung gibt es viele Anforderungen an ein Logo. Es sollte:

  • im Kleinen und Großen anwendbar sein
  • auf verschiedenen Hintergründen funktionieren
  • auf verschiedenen Formaten funktionieren (Hoch, quer, quadratisch)
  • schwarz / weiß abgebildet werden
  • in Print und digitalen Medien funktionieren

Warum sollten diese Kriterien erfüllt werden? Weil du möchtest, dass dein Logo auf jedem Medium professionell aussieht. Von deinem Designer brauchst du im Besten Fall folgende Dateiformate / Farben:

  • Logoformate: JPG, PNG, eps
  • Logofarbe: farbig (CMYK, RGB), weiß, schwarz, falls erforderlich brauchst du noch die Pantone und HKS Farben
  • Logoausrichtung: manche Logos gibt es in verschiedenen Ausrichtungen, z.B. für sehr hochformate und querformatige Medien.
  • Eventuell mit und ohne Claim

4. Zeitlos

Warum sollte dein Logo zeitlos sein? Da du sicherlich nicht vorhast in 3 Jahren dein Logo zu überarbeiten, weil du einem Trend gefolgt bist, sorge dafür das es eine gewisse Zeitlosigkeit hat. Es geht aber auch noch um etwas anderes: deine Markenbekanntheit. Denn dieser ist neben Marketing und Vertrieb dein wichtigstes Instrument für Erfolg. Beständigkeit weckt Vertrauen, also ist es besser auf gutem Design aufzubauen und erst nach einer langen Zeitspannen über eine Überarbeitung des Logos nach zu denken. Die Farben sollten ebenso zeitlos sein und in erster Linie deine Posotionierung widerspiegeln und nicht deinen Geschmack. Im Zusammenspiel mit deinem Corporate Design und der konsequenten Umsetzung in der Kommunikation schafft du dir einen nachhaltigen Markenauftritt.
Kleine Ausnahmen beim zeitlosen Design bilden z. B. kurzweilige Veranstaltungen. Hier kann das Logo auch gerne Trends folgen.

5. Flexibel
Durch die Digitalisierung muss das Logo auf den verschiedensten Endgeräten gut aussehen. Ob quadratisch, auf extremen Hoch- oder Querformaten. Manchmal werden Logos so klein eingesetzt, dass ein Detail des Logos ausreichen sollte oder nur die Bildmarke. Heute ist dynamisches Design gefragt, um den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht zu werden. Gut ist, wenn ein Logo Raum für eine Weiterentwicklung bietet. In diesem Fall können Tochterunternehmen oder weitere Geschäftszweige in das bestehende Logo Design eingearbeitet werden.

Wer erstellt mir jetzt mein Logo?
Es gibt viele Möglichkeiten um ein Logo zu bekommen, bzw. erstellen zu lassen. Alles hat seine Vor- und Nachteile.

Hier ein kurzer Überblick:
A) Du kannst auf den verschiedensten Plattformen Logodesigns für günstiges Geld herunter laden und überarbeiten
B) Du kannst eine Agentur damit beauftragen
C) Du kannst einen selbstständigen Designer beauftragen

Vorteil bei Lösung A ist, dass du für wenig Geld ein Logo hast. Aber dann fangen die Schwierigkeiten auch schon an. Da du kein Designer bist, wirst du wahrscheinlich nicht über die nötigen Programm-Skills verfügen, um das Logo professionell bearbeiten zu können – auch in allen Dateiformaten. Dir fehlt der Weitblick eines Kommunikationsexperten, der dir sagen kann, ob das Logo, dass du gewählt hast, auch den Kern deines Business trifft, die richtige Zielgruppe anspricht und ob die gewählte Typografie und Farbe die richtige Wirkung erzielt. Ein weiterer Nachteil ist, dass viele andere Unternehmen dasselbe Logo verwenden werden. Du hast jedoch die Möglichkeit, dass Logo von einem Designer anpassen zu lassen, sofern es keine großen Anpassungen sind werden die Kosten auch nicht allzu hoch sein.

Vorteil bei Lösung B ist, du hast einen Partner an deiner Seite, der dir mit einem erfahrenen Team, ein professionelles Logo mit mehreren Entwürfen erstellen wird. Jedoch werden die Kosten hier sehr hoch sein. Wo wir bei dem Nachteil sind. Meist braucht man mehr als nur ein Logo und schaut sehr genau auf sein Budgetrahmen.

Vorteil von Lösung C ist, dass selbstständige Kommunikationsdesigner nicht so teuer sind wie eine Agentur, aber meist genauso gute Qualifikationen haben. Sie können das Logo auf deine Bedürfnisse zuschneiden und dir darüber hinaus auch bei weiteren Kommunikationsmedien helfen. Lösung C liegt preislich in der Mitte, das Ergebnis ist jedoch genauso gut wie bei einer Agentur.

Mehr über das Thema Werbeagentur vs. Freelancer kannst du hier lesen.

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